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Fachgebiet 01.1b

Motorrad-Unfälle

Motorradfahrer sind im Straßenverkehr besonderen Gefahren ausgesetzt. Sie sind nicht nur aufgrund ihrer kleinen Silhouette schwerer wahrzunehmen als Pkw; sie sind außerdem im Falle einer Kollision ungeschützt, da Knautschzonen, Gurte und Airbagsysteme für Zweiräder in der Regel nicht existieren. Hinzu kommt, dass die Geschwindigkeit und das Beschleunigungsvermögen von Motorrädern häufig von anderen Verkehrsteilnehmern falsch eingeschätzt werden.

Die Fahrdynamik eines Motorrades unterscheidet sich grundlegend von der eines Pkw. Fahrzustände wie die Geradeaus-/Kurvenfahrt oder Bremsmanöver erfordern von einem Motorradfahrer deutlich mehr aktive Eingriffe als von einem Pkw-Fahrer. Der erhebliche Masseunterschied zwischen einem Motorrad und einem Pkw wirkt sich erschwerend auf die Rekonstruktion der Kollisionsgeschwindigkeiten aus. Daher sind Ergebnisse aus Unfallversuchen ein wesentlicher Bestandteil der Rekonstruktion eines Motorradunfalls.

Fotodokumentation

Motorrad-Pkw-Crashversuch

Abb. 01nordreko.de
Kameraaufzeichnung des Crashversuchs aus der Vogelperspektive (25 Hz)
Kameraaufzeichnung des Crashversuchs aus der Vogelperspektive (25 Hz)
Abb. 02nordreko.de
Kollisionsphase Motorrad gegen Pkw im Versuch
Kollisionsphase Motorrad gegen Pkw im Versuch
Abb. 03nordreko.de
Deformationsbild am Zweirad nach der Kollision
Deformationsbild am Zweirad nach der Kollision
Abb. 04nordreko.de
Auswertung der Fahrerkinematik
Auswertung der Fahrerkinematik
Abb. 05nordreko.de
Spurenauswertung zur Geschwindigkeitsbestimmung
Spurenauswertung zur Geschwindigkeitsbestimmung
Abb. 06nordreko.de
Vergleich von Versuch und Rekonstruktion
Vergleich von Versuch und Rekonstruktion