Dunkelheitsunfälle — lichttechnische Untersuchungen
Durch eine Vielzahl von innovativen Veränderungen im Bereich der Licht-Technik konnten die Scheinwerfer-Systeme im Fahrzeugbau entscheidend verbessert werden. Der Einsatz von H7-, Ellipsoid-, Parabol-, Xenonscheinwerfern und Kurvenlicht verbesserte das Sichtfeld der Fahrer und somit die Erkennbarkeit von Hindernissen auf der Fahrbahn. Der Unfallanalytiker muss diese Veränderungen bei der Analyse von Dunkelheitsunfällen berücksichtigen.
Neben der Erarbeitung neuer Kenntnisse zu modernen Lichttechniken ermöglichen computerunterstützte Analysen und eine umfangreiche messtechnische Ausstattung die technische Beurteilung von Dunkelheitsunfällen mit speziellen Randparametern: Einfluss ortsfester Beleuchtung, veränderte Bedingungen durch retroreflektierende Teile, entstehende Glanzstreifen bei Nässe sowie spezielle Bedingungen in Kurvenbereichen. Als häufigste Kollisionsgegner bei Dunkelheitsunfällen sind Fußgänger, Tiere, parkende Fahrzeuge und Hindernisse (z. B. verlorene Ladung und Fahrzeugteile sowie Kanaldeckel in Baustellenbereichen) zu nennen.
Hindernisse sind bei Dunkelheit schlecht zu erkennen
Lichttechnische Versuche und Ortstermine bei Nacht







