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Fachgebiet 04.3

Überprüfung von Rotlichtverstößen

Neben Geschwindigkeitsüberwachungen ist die Rotlichtüberwachung ein zentraler Schwerpunkt der polizeilichen Verkehrskontrolle. Die Überwachung wird mit vollautomatischen Anlagen durchgeführt. Die Auswertung erfolgt durch einen Rechner, der die Sensorsignale der Induktionsschleifen auswertet. Die Anlage dokumentiert jedes Überfahren der Induktionsschleifen bei Rotlicht durch Fotos.

Da die Fahrzeuge im Bereich der Kreuzung nach dem Passieren der Haltelinie fotografiert werden, ist es notwendig, auf den Zeitpunkt zurückzurechnen, als das Fahrzeug die Haltelinie überfuhr. Des Weiteren sind systematische Fehler einer derartigen Anlage zu berücksichtigen. Hierzu gehört einerseits die Toleranz der Anzeige sowie die Zeitdauer, die die Glühwendel zwischen elektrischem Rotpunkt des Steuerungsprozessors und Aufleuchten benötigt.

Fotodokumentation

Rotlichtüberwachung in der Praxis

Abb. 01nordreko.de
Überwachungsanlage im Kreuzungsbereich
Überwachungsanlage im Kreuzungsbereich
Abb. 02nordreko.de
Fotoauswertung nach Passieren der Haltelinie
Fotoauswertung nach Passieren der Haltelinie
Abb. 03nordreko.de
Rückrechnung auf den Haltelinienzeitpunkt
Rückrechnung auf den Haltelinienzeitpunkt
Abb. 04nordreko.de
Berücksichtigung systematischer Fehler
Berücksichtigung systematischer Fehler
Abb. 05nordreko.de
Signalgeber und Schaltzeiten der Anlage
Signalgeber und Schaltzeiten der Anlage