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Fachgebiet 01.3c

Betrug und Manipulation

Der Versicherungsbetrug im Straßenverkehr ist offensichtlich immer noch ein lukratives Geschäft. Während es in der Vergangenheit meistens durch einfache Gegenüberstellung der Beschädigungen möglich war, den ereignisfremden Schaden zu erkennen, ist es heute erforderlich, neue Methoden zur Manipulationsaufklärung anzuwenden. Durch eine Reihe von Studienarbeiten und Versuchen sind neue Möglichkeiten zur Betrugsaufklärung im Rahmen der Kompatibilitäts- und Plausibilitätsprüfung entwickelt worden.

Anhand von Radkontaktspuren an der Fahrzeugseite des angestoßenen Pkw lässt sich z. B. das Geschwindigkeitsverhältnis der Kollisionspartner eingrenzen. Auch kann über den Verlauf der Kontaktspuren an der Fahrzeugseite infolge eines Leitplankenkontaktes bestimmt werden, ob der Anstoß gebremst oder ungebremst erfolgte. Dieses sind nur einige Möglichkeiten, den Versicherungsbetrügern im Kraftfahrzeugwesen gegenüberzutreten.

Fotodokumentation

Manipulationsaufklärung in der Praxis

Abb. 01nordreko.de
Gegenüberstellung der Beschädigungen
Gegenüberstellung der Beschädigungen
Abb. 02nordreko.de
Radkontaktspuren an der Fahrzeugseite
Radkontaktspuren an der Fahrzeugseite
Abb. 03nordreko.de
Eingrenzung des Geschwindigkeitsverhältnisses
Eingrenzung des Geschwindigkeitsverhältnisses
Abb. 04nordreko.de
Leitplankenkontakt — gebremst oder ungebremst?
Leitplankenkontakt — gebremst oder ungebremst?
Abb. 05nordreko.de
Plausibilitätsprüfung der Schadensbilder
Plausibilitätsprüfung der Schadensbilder
Abb. 06nordreko.de
Versuchsaufbau zur Manipulationsprüfung
Versuchsaufbau zur Manipulationsprüfung
Abb. 07nordreko.de
Gutachterliche Bewertung ereignisfremder Schäden
Gutachterliche Bewertung ereignisfremder Schäden