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Fachgebiet 01.2a

Spurensicherung an Unfallstellen und Fahrzeugen

Die Beweissicherung nach Verkehrsunfällen kann in drei Bereiche eingeteilt werden. Zunächst sind die Spuren an der Unfallstelle und dann die Spuren an den Fahrzeugen zu sichern. Im Anschluss daran erfolgt die Untersuchung der Fahrzeuge auf technische Mängel.

Die Spurensicherung an der Unfallstelle umfasst nicht nur das Sichern, sondern zunächst das Erkennen und die Auswertung von unfallrelevanten Spuren auf der Fahrbahn. Darunter fallen z. B. Brems- und Schleuderspuren, aber auch Kratzspuren, die auf den Kollisionsort schließen lassen. Dabei sind auch die Straßenverhältnisse und weitere Einflussgrößen (z. B. der Radius einer Kurve) mit einzubeziehen. Die Spurensicherung an Fahrzeugen bedeutet, dass die Fahrzeugschäden und auch unfallrelevante Kontaktspuren an den Fahrzeugen, die auf die Kollisionsstellung der Fahrzeuge relativ zueinander schließen lassen, fotografiert und dokumentiert werden müssen. Zur Spurensicherung gehört natürlich auch die Untersuchung der Sicherheitsgurte auf Tragespuren.

Fotodokumentation

Spurensicherung — wichtige Detailarbeit

Abb. 01nordreko.de
Messtechnik im Messfahrzeug — Dokumentation während der Nachfahrt
Messtechnik im Messfahrzeug — Dokumentation während der Nachfahrt
Abb. 02nordreko.de
Erkennen und Auswerten von Fahrbahnspuren
Erkennen und Auswerten von Fahrbahnspuren
Abb. 03nordreko.de
Brems- und Schleuderspuren im Überblick
Brems- und Schleuderspuren im Überblick
Abb. 04nordreko.de
Kratzspuren als Hinweis auf den Kollisionsort
Kratzspuren als Hinweis auf den Kollisionsort
Abb. 05nordreko.de
Kontaktspuren an den Fahrzeugen
Kontaktspuren an den Fahrzeugen
Abb. 06nordreko.de
Fotodokumentation der Unfall-Endsituation
Fotodokumentation der Unfall-Endsituation